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18.01.2019, 10: Uhr | Übersicht | Druckansicht
Tag der Heimat in Berlin am 31. August 2019
Ein Bericht von Willibald Piesch (Hamburg)





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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mit einer Gruppe aus Oberschlesien vor dem Festakt in der Urania Foto: Johannes Rasim

Bei strahlend blauem Himmel trafen u.a. fünfzig Hanseaten aus den Hansestädten Hamburg und Bremen zum Festakt in der Urania ein. Im Festakt mit dem Ministerpräsident Armin Laschet aus Nordrhein-Westfalen als Festredner vor eintausend Heimatvertriebenen und Aussiedlern, Botschaftsvertretern und weiteren Ehrengästen sowie dem Vizepräsidenten des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), erlebten wir erneut ein würdiges Gedenken.

Mit der „Eurovisionsfanfare“ von Marc-Antoine Charpender leiteten die „Potsdamer Turmbläser“ die Begrüßung des BdV-Präsidenten Prof. Dr. Bernd Fabritius MdB a.D. ein. In einer lebendigen Festansprache, mit rheinischen Humor gewürzt und auf Ereignisse in Aachen 1945 eingehend, würdigte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Leiden der zwölf Millionen deutscher Kinder, Frauen und Männer, die nach Flucht, Vertreibung und Verfolgung aus den siedlungsdeutschen Gebieten in Mittel- und Osteuropa im zerstörten „Westen Deutschlands“ mit wenig Gepäck ankamen.

Beim Chorbeitrag des „Brosci Chorus“ aus Broschütz (Brożec) in Oberschlesien unter der Leitung von Ewa Magosz, mit „Ännchen Tharau“, „Abschied vom Walde“ und „Heimatmelodie“ konnte man förmlich die „stillen Wälder, blauen Seen und Berge“ der Heimat vor sich sehen…

In seiner Ansprache wies BdV-Präsident Prof. Fabritius eindringlich auf die Aufbauhilfe der Vertriebenen und Flüchtlinge bei der Gründung der Bundesrepublik 1949 hin. Er wies besonders auf die bis heute wirksame „Charta der Heimatvertriebenen“ vom 5. August 1950 hin – man denke hierbei auch an die „Europeaden“ der Volkstanz- und Trachtengruppen der schlesischen Gründer, die heute noch jährlich in allen europäischen Ländern statt finden – auf die 70. Jahrfeier 2021 hinweisend, lud er alle dazu ein. Nach weiteren Musikeinlagen, dem „Geistlichen Wort und Gedenken“ von Dr. Thies Gundlach und der Nationalhymne klang die Veranstaltung würdig aus.

Bei der anschließenden Kranzniederlegung am Ehrenmal zum Gedenken an die Heimatvertriebenen 1945 auf dem Theodor-Heuß-Platz würdigten auch wir, die Heimatvertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler aus Hamburg mit einem Ehrenkranz unsere Toten. Unter den 33 Kränzen aus allen Ländern der Bundesrepublik befand sich u.a. auch ein Gedenkkranz der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika des Botschafters Richard Grenell namens des Präsidenten der Vereinigten Staaten.



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